Chronik

Buxtehude eine lebendige Gemeinde - Slogan unserer 100-Jahrfeier 2002

1902

Apostel Wachmann versiegelte am 13.12.1902 die ersten 12 Seelen. Dazu gehörte auch Schwester Behrens, die in Harburg durch eine Schwester Lange Kunde vom wiederaufgerichteten Apostelamt erhielt. Sie besuchte zunächst die Gottesdienste in Harburg. Doch schon bald konnten in Buxtehude die ersten Gottesdienste in der Hauptstr. 13 gehalten werden.

1903

konnten die ersten beiden Diakone für Buxtehude eingesetzt werden und Bruder Auert gründete mit 15 Sängerinnen und Sänger den gemischten Chor der Gemeinde. Die Gottesdienste wurden nun in der Abtstraße 8 (vormals 172) gehalten. Zur Gemeinde gehörten bereits 30 Geschwister.

1905

wurde mit Priester Johannes Sommer der erste eigene Vorsteher für Buxtehude eingesetzt.

1908

übernahm Albert Auert als Unterdiakon die Aufgaben eines Vorstehers. Die priesterliche Betreuung erfolgte durch den Vorsteher der Gemeinde Hamburg-Rothenburgsort, Priester Carl Specht.

1915

empfing Diakon Albert Auert das Priesteramt.

1919

bezog die Gemeinde ein neues Lokal in der Ritterstraße 7

1921 bis 1927

wurden von Buxtehude aus folgende neue Gemeinden gegründet:

Harsefeld, Doosthof, Stade, Stade-Hagen, Cuxhaven und Horneburg Priester/Evangelist/Charakter-Evangelist Albert Auert bzw. Priester Otto Schröter (Horneburg) wurden jeweils die ersten Vorsteher dieser Gemeinden.

1922

besuchte Stammapostelhelfer Bischoff die Gemeinde in Vertretung des erkrankten Apostels Gülenpfennig. Er versiegelte 49 Seelen für Buxtehude, Harsefeld und Doosthof. Priester Auert wurde in das Evangelistenamt eingesetzt.

1924

erfolgte der Umzug in die Straße „Am Eichholz“

1926

übernahm Priester Otto Schröter als Vorsteher die Gemeinde.

1931

mußte die Gemeinde erneut umziehen. Diesmal in die Moisburger Straße 1, in die alte Kantine der stillgelegten Papierfabrik.

1934

konnte ein neues Gottesdienstlokal in der Schlageter Str. 43 (später wieder „Am Eichholz“ genannt) bezogen werden.

1938

wurde Priester Otto Schröter in den Ruhestand versetzt. Priester Heinrich Engelken wurde als Nachfolger bestimmt.

1945

mußte nach Ende des Krieges das Gottesdienstlokal in der Schlageter Straße geräumt werden. Die Stadt brauchte die Räumlichkeiten dringend als Wohnraum für die vielen Flüchtlinge aus dem Osten. Die Gottesdienste mußten nunmehr in den Privatwohnungen der Geschwister Johannes Heitmann, Ernst-August-Str. 7 (sonntags) und Ernst Fohrmann in der Hauptstr. 35 (mittwochs) gehalten werden.

1946

stellte die Stadt Buxtehude der Gemeinde einen Raum in der Volksschule Altkloster  zum Abhalten der Gottesdienste zur Verfügung.

1947

konnten in Horneburg (erneut) und in Jork Gottesdienste gehalten und Gemeinden gegründet werden. Durch den Zuzug vieler Geschwister aus den Ostgebieten wurde die Anzahl der Geschwister bis 1950 in Buxtehude verdoppelt.

1951

erhielt die Gemeinde ihre erste eigene Kirche in der Goethestraße 7. Sie wurde am 31.12. durch den Apostel Hermann Schumacher eingeweiht. Schwester Behrens, die erste versiegelte Seele in Buxtehude, konnte diesen besonderen Tag noch erleben.

1952

setzte der Apostel mit dem Evangelisten Karl Detjen einen neuen Vorsteher für Buxtehude. Priester Engelken diente weiter in diesem Amt bis 1966. Die Gemeinde Buxtehude wurde gleichzeitig dem neuen Unterbezirk Stade zugeteilt.

1955

kam die Gemeinde zurück in den Unterbezirk Hamburg-Süd und erhielt damit auch einen neuen Vorsteher. Bezirksevangelist (später Bezirksältester) leitete die Gemeinde bis Anfang 1964 und erneut ab 1965 bis November 1966.

1964

übernahm für ein gutes Jahr Bezirksältester Arthur Schlesiger die Gemeinde als Vorsteher.

1966

Im November wurde Priester Reinhard Bahr zum Vorsteher eingesetzt. Er blieb es bis Januar 2000.

1972

Am 03.07. führte Bezirksapostel Weinmann einen Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen durch.

1978

Im Oktober feierte die Gemeinde mit einjähriger Verspätung ihr 75-jähriges Gemeindejubiläum. Bezirksapostel Knobloch hielt den Festgottesdienst.

1984

erfolgte die Auflösung der Gemeinde Jork. Die Geschwister wurden fortan wieder in Buxtehude  bedient.

2000

hielt Bezirksapostel Leber am 13.Januar einen besonderen Gottesdienst in Buxtehude. Priester Reinhard Bahr wurde nach 33 Jahren in den Ruhestand versetzt und Priester Detlef von Holten wurde sein Nachfolger.

2001

war das Jahr des 50-jährigen Wiederkehr der Einweihung der Kirche. Apostel Karlheinz Schumacher hielt deshalb am 31.12. den Festgottesdienst. Der Gottesdienst war gleichzeitig Auftakt zum 100-jährigen Jubiläum der Gemeinde.

2002

feierte die Gemeinde das 100-jährige Jubiläum. Ein umfangreiches Programm, das sich das ganze Jahr hinzog erinnerte an die Gründung:

24.3.2002: Konzert im Forum Süd mit Gemeindechor sowie dem Männerchor und dem Orchester Hamburg-Süd
28.04.2002: Konzert im Forum Süd mit dem Jugendchor und dem Jugendorchester Hamburg-Süd
05.05.2002: Open-Air-Gottesdienst mit der Jugend des Bezirks Hamburg-Süd durch Bischof Fabian
15.06.2002: Tag der offenen Tür für alle Interessierten mit der Gemeinde und Ehemaligen Buxtehuder Geschwister in der Goethestraße 7
10.08.2002: Tag der offenen Tür für Kinder in der Kirche Goethestr 7
28.09.2002: Konzert in der Aula der Halepaghenschule mit dem Hamburg-Orchester und Bezirksapostel Leber
29.09.2002: Festgottesdienst 100 Jahre NAK Gemeinde Buxtehude in der Aula der Halepaghenschule als Musikgottesdienst mit dem Hamburg-Orchester und Bezirksapostel Leber 09.11.2002: Basar zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation in Buxtehude in der Kirche Goethestraße 7

Wer mehr über die Chronik der Gemeinde erfahren möchte und Interesse an einer Chronik hat, kann sich an den Vorsteher der Gemeinde wenden (siehe Kontakte) Zum 100-jährigen Jubiläum ist eine gebundene, umfangreiche und mit vielen Bildern versehene Chronik erschienen.