Am Samstag vor dem dritten Advent kamen zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer, darunter alle angereisten Apostel, zu einem festlichen Konzert in Hamburg-Eppendorf zusammen. Die Kirchenmusikabteilung nutzte die Gelegenheit, Bezirksapostel Krause für seine Unterstützung im musikalischen Bereich zu danken und ihn mit einem vielfältigen, mehrsprachigen Programm in den Ruhestand zu verabschieden.
Musikalische Rundreise durch den Nordosten
Zu Konzertbeginn treten die drei Ensembles der Erwachsenen gemeinsam auf. Während das Publikum die ersten gesungenen Töne erwartet, erscheint auf der seitlich positionierten Leinwand eine Landkarte des Arbeitsbereiches von Bezirksapostel Krause. Es folgen Videogrüße aus England. Anschließend singt der gut 90 Personen starke Chor „And the Glory of the Lord” („Denn die Herrlichkeit“) aus Händels Messias.
Mit dem Kinderprojektchor geht die musikalische Reise weiter nach Irland und Island. Für das norwegische Weihnachtslied „Julenatt“ („Heil’ge Nacht“) kommt der Kammerchor Gloria Dei dazu. Dieser setzte das Programm mit den traditionellen Weihnachtsliedern „Herbei, o ihr Gläub’gen“ aus Deutschland, „Deck the Hall“ aus Wales und „Jul, jul, strålande jul“ aus Schweden fort.
Der „Hamburg-Chor“ (cHHor) führte die Zuhörenden mit Werken von Cyrillus Kreek, Piotr Studzinski und Dmitry Bortniansky weiter Richtung Osten, nach Estland, Polen und Russland. Nach einem kurzen Ausflug nach Schottland („Auld Lang Syne“) ging es mit „Joulun Kellot“ von Pekka Juhani Hannikainen noch einmal hoch in den Norden nach Finnland und anschließend über Grönland (Qujavunga von Tønnes Kreutzmann) zurück auf das europäische Festland nach Dänemark.
Zum Abschluss sangen alle vier Chöre gemeinsam, begleitet von der Orgel, „Sing!“ von David Willcocks – ein vierstimmiges Chorwerk zur Toccata aus der Orgelsymphonie Nr. 5 von Charles-Marie Jean Albert Widor.
Ein Konzert, das verbindet
Das vielfältige Musikprogramm wurde ergänzt durch zahlreiche Video-Grüße an den scheidenden Bezirksapostel Krause. Sie kamen aus den 22 Ländern, in denen er in den letzten Jahren seiner Amtszeit tätig war, und waren geprägt von Dank für seine Arbeit, seine Liebe und seine Zugewandtheit. Das hob auch Stammapostel Schneider, Leiter der Neuapostolischen Kirche International, hervor. Er zeigte sich darüber hinaus beeindruckt von der sprachlichen Vielfalt der Vorträge, insbesondere von den teilweise schwer zu lernenden Sprachen.
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