Einschulungsgottesdienst

Am Sonntag, den 05.09.2021, trafen sich die Kinder unter den bestehenden Coronaregeln zum Einschulungsgottesdienst.

Zum Eingang sangen wir das Lied aus dem Kinderliederbuch Nr. 69 „Lasst die Herzen immer fröhlich".
Der Bezirksälteste Hausmann diente mit dem Wort aus Psalm 9, Vers 3 „Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster."
Nach dem Textwort trug der Kinderchor mit Klavierbegleitung das Lied „Einfach Spitze" im Sprechgesang vor.

Der Bezirksälteste richtete sich als erstes an die Eltern, die eine verantwortungsvolle Rolle im Leben der Kinder haben. Sie sollten Vorbilder sein. Es sei wichtig, den Kindern den Glauben vorzuleben, treu in der Nachfolge zu sein, das Beten zu lehren, die Nähe Gottes zu suchen und - soweit möglich - auch wieder die Gottesdienste zu besuchen, die Gemeinschaft zu pflegen und das Abend-mahl zu erleben.

Den zweiten Teil des Gottesdienstes gestaltete Priester Pagel.
Zur Einleitung spielte Finn K. das Lied „Gemeinsam unterwegs" am Klavier.
Priester Pagel sprach die Einschulungskinder persönlich mit ihren Namen an. Dann fragte Priester Pagel die Kinder nach einer Begebenheit aus der Bibel, in der David eine Rolle spielte. Prompt kam die Antwort des Klassikers von David und Goliath. Diese wurde kurz erläutert und dann stand Goliath (gespielt von Priester Köncke) auf und ging mit den Worten: „Ihr Kinder seid doch alle noch so klein, ihr habt doch keine Ahnung von Gott" den Mittelgang entlang, doch er wurde von einigen Kindern, die vor dem Gottesdienst ein Stoppschild von Priester Pagel erhalten hatten, gestoppt. Finn K. stellte sich Goliath sogar in den Weg und sagte: „Das stimmt nicht!"
Die Kinder haben Mut bewiesen.

Die Erwachsenen ergänzten, dass David ein Hirte war, der die Schafe hütete und den Mut bewies, mit einem Stock die Löwen zu verscheuchen, die die Schafe angriffen. Darauf ging Priester Pagel ein und machte an den zwei Beispielen den Kindern deutlich, dass man dem lieben Gott vertrauen könne und von ihm Mut bekäme. Man sei nicht alleine im Leben. Gott ist da!

Auch die Kinder, die eingeschult wurden, sind mutig.
Sie lernen neue Kinder, Lehrerinnen und Lehrer eine neue Umgebung kennen und sind ohne Eltern in der Schule. Nach dem Heiligen Abendmahl bat der Bezirksälteste die Einschulungskinder vor den Altar zu kommen. Auch da hatten alle den Mut nach vorn zu gehen.
Der Bezirksälteste unterstrich noch einmal den Mut der Kinder, sprach dann ein kurzes Gebet, in dem er auf die Schulzeit und die damit verbundenen Sorgen einging und betete um Beistand durch Gott.

Am Ende des Gottesdienstes durften die Einschulungskinder noch einmal vor den Altar treten und erhielten von Steffi T., Leiterin des Kinderchores, jeder ein Kinderliederbuch und eine Dose mit Blumen, die mit Buntstiften und einem Schutzengel dekoriert war. Dieses diente als Altarschmuck und war von lieben Schwestern gebastelt worden. Von den Kinderpriestern bekamen die Kinder noch ein Lernheft in Form einer Schultüte.

Dieses war seit langer Zeit der erste Bezirkskindergottesdienst in Präsenzform, gleichzeitig aber der letzte Einschulungsgottesdienst, den der Bezirksälteste Hausmann gehalten hat, bevor er in den Ruhestand treten wird.